
Für Angehörige in Deutschland.
Ein Facebook-Profil kann Erinnerungen bewahren, aber auch unerwartete Benachrichtigungen auslösen. Es ist in Ordnung, die Entscheidung nicht sofort zu treffen. Hilfreich ist zunächst, die Möglichkeiten und die Wünsche der betroffenen Person zu unterscheiden.
Kurzantwort
Ein Profil im Gedenkzustand bleibt als Erinnerungsort bestehen. Ein zu Lebzeiten benannter Nachlasskontakt hat begrenzte Verwaltungsrechte. Er kann sich nicht als die verstorbene Person anmelden und keine privaten Nachrichten lesen. Eine Löschung ist eine andere Entscheidung und sollte nicht mit dem Gedenkzustand verwechselt werden.
Welche Entscheidung passt zu den festgehaltenen Wünschen?
Wenn Sie für sich selbst planen, besprechen Sie den Wunsch nach Erinnerung oder Löschung mit einer Vertrauensperson und prüfen die aktuellen Kontoeinstellungen. Wenn jemand bereits gestorben ist, prüfen Sie vorhandene Wünsche und die offiziellen Anfragewege. Familienabsprachen können helfen, ersetzen aber nicht Metas Prüfung und Anforderungen. Teilen Sie Nachweise nur im vorgesehenen offiziellen Verfahren und nicht in öffentlichen Beiträgen.
Schritt für Schritt
Notieren Sie die genaue Profiladresse, damit keine andere Person gleichen Namens betroffen ist.
Unterscheiden Sie eigenen Vorsorgewunsch, Antrag auf Gedenkzustand und Antrag auf Entfernung.
Prüfen Sie über die offizielle Hilfe, welche Rolle Sie haben und welche Nachweise verlangt werden.
Klären Sie vor einer Löschung, ob erlaubterweise zugängliche Erinnerungen oder Kontaktinformationen noch gebraucht werden.
Bewahren Sie die Anfragebestätigung auf und kontrollieren Sie später das tatsächlich sichtbare Ergebnis.
Checkliste zum Kopieren
Profiladresse
Bekannter Wunsch der Person
Gewählter Antrag und Begründung
Berechtigter Antragsteller
Datum und Bestätigung
Noch offene Rückfrage
Ein Beispiel aus dem Alltag
Beispiel: Eine Familie möchte einen letzten öffentlichen Hinweis zur Trauerfeier veröffentlichen. Sie prüft zuerst, ob ein Nachlasskontakt benannt wurde und welche Funktionen ihm zur Verfügung stehen. Die Familie verspricht nicht, dass sie alte private Nachrichten lesen oder frühere Beiträge ändern kann. Das schützt Erwartungen und die Privatsphäre der verstorbenen Person.
Bekommt der Nachlasskontakt das Facebook-Passwort?
Nein. Ein Nachlasskontakt erhält begrenzte Funktionen für das Profil im Gedenkzustand. Diese Rolle ist keine Anmeldung als Kontoinhaber und kein Zugang zu privaten Nachrichten.
Ihr nächster Schritt
Sie können die Checkliste ohne Konto verwenden. Wenn Sie Solace Care kennenlernen möchten, prüfen Sie vor der Registrierung die aktuell verfügbaren Sprachen und Funktionen. Dieser Ratgeber verspricht keine Pflegeanträge, Versicherungsleistungen oder rechtlichen Dokumente in der App.
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Weitere digitale Konten und Wünsche ordnen
Praktische Schritte nach einem Todesfall
Offizielle Quellen
Meta: Nachlasskontakte und ihre Grenzen
Meta: Einführung und Zweck des Nachlasskontakts
Quellen geprüft am 25. Oktober 2026. Persönliche Leistungs- und Rechtsfragen klären Sie mit der zuständigen Stelle.






